Universitätsklinikum Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg
T +49 (0)941 944 5101
F +49 (0)941 944 5102
E-Mail jcc.info@ukr.de
José-Carreras-Centrum
für Somatische Zelltherapie
Klinik & Poliklinik für Innere Medizin III
© 2019 José-Carreras-Centrum
für Somatische Zelltherapie.
Alle Rechte vorbehalten.

THERAPIE DER AKUTEN GRAFT-VERSUS-HOST-DISEASE (GVHD) MIT REGULATORISCHEN T-ZELLEN

WISSENSCHAFTLICHER HINTERGRUND

Die allogene Stammzelltransplantation ist eine kurative Therapieoption für Patienten mit malignen und einigen nicht-malignen Erkrankungen der Blutbildung.

Spender-T-Zellen tragen zum Therapieerfolg der allogenen Stammzelltransplantation bei, da sie das Anwachsen der Stammzellen fördern, die Immunfunktion nach Transplantation stärken und antitumorale Wirkung vermitteln (Graft-versus-Leukämie/ Lymphom-Effekt, GVL). Andererseits können Spender-T-Zellen auch Organe des Empfängers attackieren und dadurch eine Spender-gegen-Wirts-Erkrankung (graft-versus-host disease, GVHD) auslösen, die

für die hohe Morbidität und Mortalität dieser Therapieform verantwortlich ist. Zentrales Ziel der Transplantationsforschung ist deshalb die Entwicklung von Strategien, die eine Übertragung von T- Zellen erlauben, ohne gleichzeitig das Risiko für die Auslösung einer GVH-Erkrankung zu erhöhen.

In tierexperimentellen Studien konnte das Team um Prof. Dr. Matthias Edinger zeigen, dass CD4+CD25+ regulatorische T-Zellen (Treg) immunsuppressiv wirken und keine GVHD auslösen können. Werden diese Treg-Zellen des Spenders vor Transplantation hochgradig angereichert

und mit den Stammzellen kotransplantiert, können sie vor GVHD schützen, ohne die GVL-Aktivität konventioneller Spender-T-Zellen zu blockieren.

 

In einer Phase I/II Studie soll nun gezeigt werden, dass regulatorische T-Zellen nicht nur einen präventiven sondern auch einen therapeutischen Effekt bei akuter GVHD ausüben können.

INFORMATIONEN ZUR KLINISCHEN PRÜFUNG

Titel der Studie

 

 

 

Eudra-CT-Nummer

 

 

aktueller Status der Studie

 

 

Sponsor

 

 

Studiendesign

 

 

Leiter der klinischen Prüfung

 

 

Teilnehmende Prüfzentren

 

 

 

Prüfpräparat

 

 

Pharmazeutischer Hersteller

Therapie der Steroid-refraktären gastrointestinalen Graft-versus-Host-Erkrankung mit
regulatorischen Spender-T-Zellen (Treg-Therapie)

 

 

2012-002685-12

 


rekrutierend

 

 

Universitätsklinikum Regensburg, vertreten durch Prof. Dr. Matthias Edinger

 

 

national, multizentrisch, einarmig, nicht kontrolliert, Phase I/II

 

 

Prof. Dr. Matthias Edinger 

 

 

Universitätsklinikum Erlangen, Universitätklinikum Mainz, Universitätsklinikum Regensburg, Universitätsklinikum Würzburg

 

 

in vitro expandierte regulatorische T-Zellen

 


José-Carreras-Centrum für Somatische Zelltherapie, zentraler Hersteller für alle beteiligten Prüfzentren

FINANZIERUNG

Die Klinische Studie wird durch den Freistaat Bayern im Rahmen des Bayerischen Immuntherapie-Netzwerkes (BayImmuNet) gefördert.

 

Lesen Sie mehr über BayImmuNet und andere geförderte Projekte auf der Internetseite des Netzwerks.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN ZUR KLINISCHEN PRÜFUNG

Prof. Dr. med. Matthias Edinger

 

Leiter der Klinischen Studie

Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III

Universitätsklinikum Regensburg

 

T: +49 (0)941 944 5582   |   F: +49 (0)941 944 5581   |   E-Mail: matthias.edinger@ukr.de